ROBOTRONIKA - hypermatic:automagic
19 - 23 June 1998 Museumsquartier, Vienna/Austria


Institut für Handhabungsgeräte und Robotertechnik
Dipl.-Ing. Man-Wook Han, Dr. Gernot Kronreif
"Tick, Trick und Track"

Roboterfußballer sind würfelartige Gebilde, welche von PCs ferngesteuert werden. Brauchen unsere menschlichen Stars noch 11 Feldspieler, kommen die Roboterstars mit einem Tormann und zwei Feldspielern pro Team aus. Allerdings haben sie nur bei einer eigenen Kantenlänge von 7,5 cm ein Spielfeld von 130x90 cm und einen Golfball zur Verfügung. Die drei menschlichen Betreuer jedes Teams spielen nur eine untergeordnete Rolle. Der Coach kann seine "Spieler" aufstellen; der Trainer am PC die Spielstrategie festlegen. Nach dem Anpfiff übernimmt der Teamrechner das Spiel. Er bekommt über eine Kamera die derzeitigen Positionen der Roboter mitgeteilt und entscheidet blitzartig über die nächsten Spielzüge seiner Roboter. Die entsprechenden Befehle werden über Funk übermittelt. Als Trainer von Tick, Trick und Track fungiert Dipl.-Ing. Man-Wook Han.

"Jerry"

Ein weiterer Vertreter der neuen Generation von intelligenten, mobilen Robotern - er wird von seinen Betreuern "Jerry" genannt - gibt sich ebenfalls "die Ehre". Beheimatet am Institut fuer Robotertechnik der Technischen Universität Wien dient er vor allem dazu, Studenten mit den letzten "High-Tech"-Entwicklungen auf diesem Fachgebiet vertraut zu machen. Durch seine Sensorbestückung ist Jerry in der Lage, einfache Aufgaben selbsttätig zu erfüllen. So kann er etwa eine markierte Strecke abfahren oder eine gehende Person in einem definierten Abstand verfolgen. Mit "Ohren" ausgestattet reagiert Jerry auch auf akustische Befehle. Als Jerrys Dompteur fungiert Dr. Gernot Kronreif.

Institut für Handhabungsgeräte und Robotertechnik
Das zur Fakultät für Maschinenbau gehörende Institut für Handhabungsgeräte und Robotertechnik nahm am 1. März 1990 seine Tätigkeit auf.
Das Institut beschäftigt sich sowohl theoretisch als auch praktisch mit dem Fachgebiet der Roboter- und Handhabungssysteme im weitesten Sinne. Theoretische Untersuchungen beziehen sich zur Zeit auf die Kinematik und Kinetik von Industrierobotern, Verfahren zur Bilderkennung, Robotertechnik in der Medizin sowie Anwendung der Methoden der künstlichen Intelligenz.
Breiten Raum nimmt der Einsatz von Industrierobotern in der österreichischen Industrie - und hier vor allem in Klein- und Mittelbetrieben, insbesondere für Montage- und Demontageaufgaben, ein.
Das Institut bietet darüber hinaus Lehrveranstaltungen zu aktuellen Gebieten der Automatisierungstechnik an und ist zusätzlich für die Ausbildung der Maschinenbaustudenten in Informatik verantwortlich.


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